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Die Steinindustrie, westlich, südlich und östlich von Anröchte, prägt schon lange das Erscheinungsbild des Umlandes. Ursprünglich wurden die Steinbrüche dazu benutzt, Grünsandstein zu brechen, aus dem Gebäude und andere Gewerke errichtet werden.

SPDA web Content Themen 1200x630px Renaturierung

Heutzutage wird jedoch nur noch ein ganz kleiner Teil des Anröchter Steins für Fensterbänke, Bodenbeläge usw. verarbeitet. In der jetzigen Zeit wird der Abraum auch als Schotter, z. B. im Straßenbau, benutzt.Die Industrie und das Handwerk benötigen diesen Rohstoff. Dass diese Flächen um Anröchte vorgehalten werden müssen, um die Rohstoffverfügbarkeit sicherzustellen – dazu stehen wir. Hierzu gibt es einen Regionalplan, der die Flächen beschreibt.

(Fehlende) Renaturierung

Wenn man jetzt im Süden Anröchtes spazieren geht oder mit dem Fahrrad fährt, fällt jedoch auf, dass der Natur hier erhebliche Wunden zugefügt werden: Es werden Abbaugebiete erschlossen, die östlich von Anröchte, nördlich der Berger Straße bis zum Ortsrand von Berge gehen. Was jedoch derzeit nicht passiert, ist eine Wiederherstellung der Natur oder eine Renaturierung – also eine Neubesiedelung durch einheimische Pflanzen und Tiere, aus der sich eine dem Standort angepasste vielfältige Lebensgemeinschaft entwickeln kann. Generell gibt es kein Konzept, welches garantiert, dass nach Beendigung des Abbaus die Natur wiederhergestellt wird.

Ein solches Renaturierungskonzept wird in den Nachbarkommunen Erwitte und Geseke schon umgesetzt. Hier wird sichergestellt, dass nach dem Abbau des Rohstoffes die Natur wieder ihren Raum einnehmen darf. Dies ist ein gutes Beispiel, wie gemeinsames Handeln zu einem Ergebnis führen kann, von dem beide Seiten profitieren.

Folgekonzept – für eine lebenswerte Zukunft

Wir werden uns dafür einsetzen, dass es für die Steinbrüche auf Anröchter Gebiet ein Folgekonzept gibt. Dies kann nur gemeinschaftlich in Zusammenarbeit mit den Eigentümern und Besitzern erfolgen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind wir für alle Vorschläge offen. Wir in Anröchte wollen eine lebenswerte Natur – diese gilt es zu erhalten und zu fördern.

Wir sind für die Rohstoffsicherung der Industrie und des Handwerks, gleichzeitig müssen die Wunden, die der Natur und der Umwelt in Anröchte durch den Abbau von Schotter und Anröchter Stein zugefügt werden, geheilt werden. Hierfür benötigen wir ein Folgekonzept.

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