2016 Bauland 640x480

Heiner Mendelin, Pia-Marie Fischer, Albert von der Beeck und Christian Borgschulte.

„Gewerbegebietsentwicklung ist nur ein wichtiger Baustein der gemeindlichen Entwicklung

Anröchte muss wachsen - Bauland für junge Familien

Deutlich sprach sich auch die SPD in der letzten Ratssitzung für die weitere Gewerbegebietsentwicklung aus. „Die Ausweisung neuer Gewerbegebietsflächen sichert Arbeitsplätze in unserer Gemeinde“, so SPD-Fraktionschef Martin Fischer in einer Stellungnahme. „Aber das allein reicht nicht aus.

Wer sich mit seiner Fraktion auf den Acker stellt und mit den Fingern auf unbebaute Flächen zeigt, verkennt die Notwendigkeit ganzheitlicher Politik für Anröchte. Wir brauchen ganz dringend Bauplätze für junge Anröchter Familien. Mehr als 100 interessierte bauwillige Familien stehen auf der Warteliste der Gemeinde. In der Vergangenheit wurden durch Fehler in der Politik nur die private Baugebietsentwicklung bzw. Vermarktung gefördert. Was wir aber von der SPD her wollen ist, dass Bauland zunächst an die Gemeinde verkauft und diese dann die Flächen an junge Anröchter Familien zu einem attraktiven Preis weiterveräußert. Innerhalb von drei Jahren muss dann gebaut werden. So verhindern wir, dass Bauplätze liegen bleiben, die Familien sichern die Auslastung unserer Schulen, des Freibades, der Kindergärten in Anröchte und den Ortsteilen, der Einzelhandel wird nachhaltig gefördert.  Wir sind fest davon überzeugt, dass auch die Wirtschaft in Anröchte dies so sieht. Es wird bald Bauplätze geben, dafür werden wir uns stark machen! Wer einseitig nur auf die Gewerbegebietsentwicklung schielt und andererseits die Schließung des Freibades bewusst in den Raum stellt, macht etwas falsch  Wir wollen eine ganzheitliche Weiterentwicklung bzw. den Erhalt von Infrastruktur, Arbeit und Wohnen und Freizeit. Anröchte muss wachsen. Die Entwicklung in unseren beiden südlichen Nachbargemeinden möge eine Warnung sein! Die Gemeinde Anröchte ist auf einem guten Weg und dass trotz der Politik der Mehrheitsfraktion“, so Fischer abschließend.